White & Case
  Krise & Chance

Wie wir bei Sanierungen alle Beteiligten mitnehmen
Eine Insolvenz wirkt in viele Richtungen: Der Gesetzgeber strebt die bestmögliche Gläubigerbefriedigung an. Die Arbeitnehmer wollen ihre Arbeitsplätze gesichert wissen. Geschäftspartner und Kunden suchen nach Wegen, wie weiter zusammengearbeitet werden kann. Gesellschafter wollen sich „ihr“ Unternehmen im Rahmen der neuen, durch das ESUG eröffneten Möglichkeiten erhalten. Wir haben all diese Ziele im Fokus – und die Erfahrung, wie man sie bestmöglich erreichen kann: mit einer Restrukturierung, sprich Sanierung, des Unternehmens.

Wir sprechen deshalb nicht von einem Scheitern oder Ende, sondern von einer Krise, von einer Chance zum Neubeginn, von einem entscheidenden Punkt, der das Unternehmen wieder ganz nach oben bringen kann.

Das gilt vor allem für die Menschen, deren berufliche Existenz eng mit ihrem Unternehmen verknüpft ist: Der größtmögliche Arbeitsplatzerhalt ist das Ziel, das wir mit den Interessen der Gläubiger in Einklang bringen wollen. Der Weg dorthin führt mitunter über die Schließung unrentabler Geschäftsbereiche, um gesunde Firmenteile wieder marktfähig zu machen. Wichtige Etappen sind regelmäßig die Anpassung von Personalkapazitäten und die Beendigung langfristiger Verträge, wenn sie zu Verlusten führen. Kurzum: Es gibt viele Schritte, die in einer Insolvenz leichter, kostengünstiger und rechtlich sicherer gegangen werden können als außerhalb eines Insolvenzverfahrens. Ja mehr noch. In der Krise liegt sprichwörtlich die Chance für einen Neustart ohne alte Lasten, wenn man eine Insolvenz als das akzeptiert, was sie ist: ein normaler Bestandteil des Wirtschaftslebens, eine Umbruchsituation, die wir von Anfang an begleiten und mit Spitzen-Know-how und sozialem Fingerspitzengefühl in die richtigen Bahnen lenken.

Die White & Case Philosophie
„Die Krise ist ein produktiver Zustand. Man muss ihr nur den Beigeschmack der Katastrophe nehmen.“ Max Frisch